Kleine Übersicht von Haustier-Krankheiten:


Infektionskrankheiten:
Eine Infektionskrankheit ist eine durch Erreger hervorgerufene Erkrankung. Infektionskrankheiten können ein breites Spektrum von zeitlichen Verläufen und Symptomen zeigen. Infektionskrankheiten können hochakut in wenigen Tagen entstehen oder sich über einen sehr langen, manchmal jahrelangen Zeitraum entwickeln.



Hormonstörungen:
Die Endokrinologie beschäftigt sich mit Themen, wie:
Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes mellitus, Diabetes insipidus, Cushing-Syndrom (Überproduktion an Cortisol).



Tumorerkrankungen:
Ein Tumor ist jede Zunahme eines Gewebes unabhängig davon, was die Ursache ist. Wenn Tierbesitzer von Tumoren sprechen, meinen sie meist Neubildungen von Körpergeweben, die durch Fehlregulationen des Zellwachstums entstehen.
Neoplasien können gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) sein. Die maligne Variante wird auch umgangssprachlich als Krebs bezeichnet.



Krankheiten des Bewegungsapparates:
Erkrankungen an den Knochen und Gelenken sind sehr vielgestaltig und bedürfen oft einer genaueren Abklärung in Form von Röntgenbildern, oder Laboruntersuchungen. Auffallend ist, dass sich die Krankheiten im Bewegungsapparat bei vielen Hunderassen anhäufen, obwohl bereits versucht wird, erkrankte Tiere von der Zucht auszuschließen.



Hautkrankheiten:
Hautkrankheiten können die unterschiedlichsten Ursachen haben, da die Haut den vielfältigsten Einflüssen von innen und von außen ausgesetzt ist. Auch Erkrankungen der Haare, Nägel, Talg- und Schweißdrüsen werden zu diesem Krankheitskomplex gezählt. Manche Tierärzte haben sich inzwischen auf das Teilgebiet Dermatologie spezialisiert.



Herzerkrankungen:
Herz- und Kreislauferkrankungen umfassen sämtliche Krankheiten des Herzens und des Blutkreislaufs. Es wird dabei zwischen angeborenen und erworbenen Krankheiten unterschieden. Gerade Hunde großer Rassen leiden nicht selten unter einer „Dilatativen Cardiomyopathie“, auch kurz DCM genannt.



Erkrankungen des Atmungstraktes:
Beim Atmungsapparat kann man zwischen dem oberen Atmungsapparat und dem unteren Atmungsapparat unterscheiden. Dies ist für die Therapie von entscheidender Bedeutung, da zum Beispiel bei einer Infektion der Lunge ein per Inhalation verabreichtes Aerosol die erkrankten Bezirke erreichen muss.



Erkrankungen des Verdauungstraktes:
Hier denkt man nicht selten als erstes an Diarrhö oder Verstopfung, aber auch Zunge, Zähne und Magen sind ein Teil des Verdauungstrakts. Bei jungen Hunden sind Fehlstellungen oder verbleibende Milchzähne eine häufige Erkrankung.



Ohren- und Augenerkrankungen:
Entzündungen und Verletzungen der Augen sollten nicht verschleppt, sondern zügig behandelt werden. Verletzungen von Hundeaugen entstehen oft im Spiel oder nach Abwehrreaktionen von Katzen.



Krankheiten des Harn- und Geschlechtsapparates:
Blasenentzündungen, Harnsteine und Nierensteine kommen bei Hunden und Katzen manchmal vor. Gerade weibliche Tiere sind aufgrund der kurzen Harnröhre anfällig für das Eindringen von Bakterien in die Blase.



Verletzungen
Verletzungen entstehen im Spiel durch Stöcke, Bisse, Rennen oder auch im Hundesport durch zu hohe Sprünge. Oft ist rechtzeitiges Eingreifen und Behandeln gefragt. Wie Sie sich richtig in Notfallsituationen verhalten, lernen Sie in unseren
Erste-Hilfe Seminaren.